Dahm Car

Der ambitionierte Mechaniker Manfred Dahm des Motul-Teams Motor Tuning Löffelsender sah sich in seiner Mannschaft unterfordert und beschloss kurzerhand Rennwagenkonstrukteur zu werden. Der erste eigene Formel Vau wurde 1973 schließlich auf der Jochen-Rindt-Show präsentiert. Das Ergbnis war ein revolutionäres Dahm-Monocoque-Chassis in Verbindung mit einem Motul-Karosserie-Verschnitt. Diese Kombination war optisch noch nicht perfektioniert, sodass Dahm seinen langjährigen Motorsport-Weggefährte M.R. Neumann für das Design des Fahrzeuges beauftragte. M.R. Neumann prägte daraufhin den späterhin bekannten Namen „Dahm-Car“ und verlieh dem Boliden ein optimiertes Antlitz durch die neu entwickelte und auch heute noch gefahrene Karosserie.

In ihr wandte M.R. Neumann neu erworbene  Erkenntnisse aus seiner Diplomabschlussarbeit an, sodass sein im Windkanal der Fachhochschule Aachen aerodynamisch optimiertes Rennwagen - Modell  nun Realität wurde. Auf den Wermutstropfen der Vergangenheit folgte nun der Bau einer der meistverkauften Formel Vau-Typen. Im Jahre 1974, nur 1 Jahr nach der Präsentation des ersten Boliden aus dem Hause Dahm, wurde nun der „Dahm-Car“-Formel Vau auf der Stuttgarter Motor-Sport-Freizeit (MSF) inmitten des Rallye Racing-Standes vorgestellt. Verschiedene prominente Fahrer wie z.B. Harald Ertl und Ute Glemser zeigten hohes Interesse für die Perspektiven dieses Fahrzeuges. Der Rennbolide war seiner Zeit voraus, was sich auch während eines im Jahre 1996 stattfindenden Oldtimer Grand-Prix zeigen würde. Hier fuhr M.R. Neumann mit einem Dahm-Car Baujahr 1974 vor den Augen eines überraschten Publikums, das sich über den modernen Rennwagen inmitten der Oldtimer wunderte.